04.09.2009
Besuch Currywurstmuseum - 60 Jahre Currywurst

irca 1500 Wurstsorten gibt es in Deutschland und seit dem 16.08.2009 hat nun nach der Bratwurst auch die Currywurst ein Museum. Durch einen Zufall fanden wir den Weg zum Museum ausgerechnet am 60. Geburtstag der Currywurst. Im Museum, das nahe des Checkpoint Charlie zu finden ist, begrüßt nach dem Eingang eine begehbare Imbiss-Bude den Besucher. An Stehtischen kann man sich dann aus Ketchup-Flaschen Currywurstsongs von Grönemeyer und Helge Schneider anhören. Eine Berliner Landkarte zeigt die Verteilung der Wursttempel in der Hauptstadt und auf Tafeln werden die Buden-Typologie und Wurstbuden rund um den Erdball dargestellt. Darunter auch der Stand unseres Vereinsmitgliedes Wolfgang Bald in Portugal.

 


Die zentrale Installation ist der Curry-Soße gewidmet, große Tropfen, die von der Decke herabhängen und eine Darstellung der Inhaltstoffe prägen den Raum. In der Gewürzkammer kann man sich über alle Gewürze, die zu einer Currywurst gehören informieren und diese auch erriechen. Ein besonderer Abschnitt ist Herda Heuwer und ihrer Erfindung im Jahre 1949 gewidmet. Aber auch die Hamburger Legende aus Uwe Timms Novelle "Die Entdeckung der Currywurst" findet ihren Platz in der Ausstellung. Den Film "Best of the Wurst", den die Amerikanerin Grace Lee 2004 über Berlin und die Currywurst gedreht hat, kann man sich in einem Videoraum ansehen. Ein interaktives Currywurst-Spiel und Currywurst-Cartoons und -Filme runden die Ausstellung ab.

Leider gibt es im Umfeld des Museums noch keine Wurst zu essen. Wir fuhren deshalb einmal quer durch Berlin, um uns in der Schönhauser Allee bei Konopke eine Currywurst zu holen. Konopke ist mit seinem Start 1930 einer der älteste Imbiss-Buden in Berlin.

 
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Currywurstmuseum