15.05.2009
2. Thüringer Bratwurstverkostung

m "Schlachthof" in der Buttstädter Straße kämpften 16 Bratwursthersteller aus Ost- und Mittelthüringen bei der zweiten Apoldaer Bratwurstverkostung um die Gunst der Jury. In der saßen neben Peter Ducke, Rüdiger Eisenbrand, Wolfgang Hoppe und Günther Ramthor auch viele Apoldaer, die einfach vom Duft der beiden Roste angezogen wurden. Wieviel Bratwurst verträgt ein Mensch? Wirt Bernd "Hoppel" Hasenbein verputzte in seinen besten Zeiten vier hintereinander, bei Bürgermeister Eisenbrand war nach der zweiten Schluss. Wolfgang Hoppe musste erstmal nachdenken, bevor er Nagano als den am weitesten von Apolda entfernten Ort nannte, an dem ihm eine Bratwurst serviert wurde. Extra eingeflogen aus Thüringen, gebraten allerdings von Japanern.

 

 Und während sich die Jury häppchenweise durch die 16 Würste aus Niedertrebra, Buttstädt, Jena, Zottelstedt, Herressen-Sulzbach, Apolda, Bad Sulza, Hermsdorf und Aschara kämpfte, erfuhr man nebenbei rund um die Wurst. Eine echte Thüringer und Ketschup geht gar nicht. Das ist der Sündenfall schlechthin. Senf verfälscht zwar den Geschmack, ist aber in den Augen der Bratwurst-Kenner noch akzeptabel. Unabdingbar ist ein Holzkohlegrill, von dem die Wurst dann direkt ins Brötchen und mit diesem in den Magen wandert. Schön heiß und dampfend. Davon gab´s Freitagabend reichlich. Und nach etlichen Radlern zum Nachspülen stand der Sieger fest. Die Thüfleiwa holte einen überlegenen Heimsieg.