ereits
im Februar dieses Jahres hatten wir dem Suppenmuseum in Neudorf einen Besuch
abgestattet (mehr dazu).
Der interessante Bericht von Gernot Roscher über das Suppenfest und die
Suppentopfzieh(welt)meisterschaft führte dazu, dass wir am Samstag über in der
Küche standen, um am Sonntag in das Erzgebirge zu fahren und an der
Suppenolympiade teilzunehmen.

Suppenjury
Das
Neudorfer Suppenfest begann bereits am Samstagabend mit dem Suppentanz im
Neudorfer Kaiserhof. Am Sonntag mussten dann bis 11.30 Uhr die Wettbewerbssuppen
abgegeben werden. Wir stellten uns mit einer "Oberschlesischen Kohlrabisuppe"
dem Wettbewerb. Um 13.15 Uhr wurde das Fest angelöffelt und ab 13.30 Uhr galt es
für die sechs Juroren 39 eingereichte Suppen zu verkosten und zu bewerten. Kaum
zu glauben, dass ein Mensch so viel kosten und essen kann, aber ein Motto der
Suppenländer lautet: "Immer nei, wos nei gieht" (Immer rein, was rein geht) und
so passte dann auch alles rein. Die Zeit der Auswertung der Ergebnisse wurde
dann durch ein Märchenspiel der Jungen Gemeinde verkürzt, die den "König
Drosselbart" im erzgebirgischen Dialekt und mit vielen aktuellen Bezügen zum
Besten gab. Musikalisch wurde der Tag vom Neudorfer Blasorchester umrahmt.
Hochgespannt fieberten wir der Preisvergabe entgegen. Prämiert wurden dann die
Plätze eins bis vier. Leider konnte unsere Suppe diese Ränge nicht erreichen,
doch getreu dem olympischen Motto war "Dabei sein alles". Die drei
Erstplatzierten waren durchweg Männer und kamen aus Neudorf, Bernau und
Oberwiesenthal. Der neue Suppenkönig konnte die Jury mit einer Fischsuppe
überzeugen. Weitgereisteter Suppenkoch war ein Herr aus Aachen mit Zweitwohnsitz
in Barcelona, woher er zur Suppenolympiade angereist war.

Preisverleihung

Eine besondere Gaudi war die
anschließende Suppentopfzieh(welt)meisterschaft
Im Jammertal der Finanzkrise zu guter Letzt noch ein aufbauender Spruch der
Suppenländer:
„Su lang is Ass`n schmeckt, gieht`s uns aah net schlecht!“
(Solange das Essen schmeckt, geht es uns auch nicht schlecht!)