20.03.2008
Europas außergewöhnlichste Museen

as "GermanwingsMAG" ist das Bordmagazin der deutschen Fluggesellschaf Germanwings. Das Germanwingsmag bietet Inflight Entertainment auf hohem Niveau. Es ist sympathisch, authentisch und exklusiv. An Bord liegen keine weiteren Zeitschriften oder Tageszeitungen aus. Neben dem hochwertigen Design finden sich hier interessante Beiträge aus den Bereichen Business-Life, Reise, Stars, Entertainment & Klatsch sowie Wissenschaft und Technik. Die Ausgabe 21/2008 widmet sich unter Anderem der Thematik : "Außergewöhnliche Museen in Europa".

Original-Text Germanwingsmag:

"Täglich besuchen Tausende von Touristen die zahlreichen Museen in Europa, um die öffentlich ausgestellten Kunstsammlungen zu betrachten. Die Bezeichnung „Museum“ hat ihren Ursprung in der griechischen Mythologie – das Wort „mouseion“ bedeutet übersetzt „Musensitz“ und war ein den neun Töchtern des griechischen Gottes Zeus geweihter Tempel. Als Schutzgöttinen der Künste und Wissenschaften wurde jeder von ihnen ein eigener Zuständigkeitsbereich zugewiesen. So stand zum Beispiel die Göttin Urania (die Himmlische) für die Astronomie oder Thalia (die Blühende) für die Komödie. Das erste „mouseion“ im Sinne einer Bildungseinrichtung mit zahlreichen astronomischen Instrumenten, Statuen und Porträtbüsten entstand in der Antike, 290 vor Christus, in der ägyptischen Stadt Alexandria.
Erst seit der Frührenaissance (1420-1500) wurde der Begriff im heutigen Sinn verwendet – die damaligen Museen und Kabinette (kleine Räume) waren aber zunächst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern dienten vorwiegend als private Ausstellungen zu repräsentativen Zwecken. Im Jahr 1750 öffnete erstmalig das Pariser Schloss „Palais des Luxembourg“ an zwei Tagen in der Woche seine Pforten für Künstler und Studenten, und erst im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden Kunstsammlungen immer mehr der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Vorreiter und als erstes Kunstmuseum gilt das 1793 eröffnete Louvre-Museum in Paris, dass durch die Ideologien der französischen Revolution – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – inspiriert wurde und Kunst für jeden Bürger erlebbar machen sollte. Die bis heute gängige Museumsform hat ihren Ursprung 1753 in London. Besucher mussten sich damals im Britischen Museum schriftlich anmelden, und eine Wartezeit von rund zwei Wochen bis zu einer Besuchserlaubnis war üblich. Grundsätzlich waren nur kleine Personengruppen erlaubt, die maximale Verweildauer betrug zwei Stunden.
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche naturgeschichtliche Museen wie das Natural History
Museum (1881-1885), das heute ein Teil des Britischen Museums ist. Damals wie heute dienten naturgeschichtliche und technische Museen zur Präsentation und Dokumentation technischer Errungenschaften oder geschichtlicher Funde. Neben kulturhistorischen, naturgeschichtlichen, technischen und Völkerkundemuseen entstanden im Laufe der Zeit unterschiedliche Ausrichtungen und Nischen. Themen wie Spielzeug, Verkehr, Film und Theater werden in Spezialmuseen aufbereitet und dargestellt und bieten Einblicke in die jeweilige Entstehungsgeschichte oder den Fortschritt.
Das Germanwingsmag zeigt nachfolgend Museen mit außergewöhnlichen Ausstellungsthemen quer durch
Europa."
 

Neben den Museen:

  • Karikatur & Cartoon Museum in Basel

  • Deutsches Hygiene Museum in Dresden

  • Scherlock Holmes Museum in London

  • Kindermuseum Junibacken in Stockholm

wird das Bratwurstmuseum vorgestellt.

Original-Text Germanwingsmag:

"Im thüringischen Dorf Holzhausen wurde im Jahr 2006 das erste Deutsche Bratwurstmuseum eröffnet.
Gezeigt wird alles zu Geschichte, Tradition und vor allem zur Herstellung der Bratwurst. Im Museum
nachgebildet wurde eine mittelalterliche Klosterküche, die Schreibstube eines Probstes (kirchlicher Vorgesetzter) und die Panorama-Ansicht der Thüringer Kirmes, einem mehrtägigen Fest mit kirchlichem Hintergrund. Streng gehütet sind meistens die Rezepte zur Herstellung der Thüringer Bratwurst, diese werden nur von Generation zu Generation weiter gegeben.

Germany’s first bratwurst museum was opened in 2006 in the Thuringian village of Holzhausen. Everything about the history, tradition and especially the making of the bratwurst can be viewed here. The museum contains a replica of a medieval monastery kitchen, the study of a provost (senior church official) and a panorama view of a Thuringian parish fair, an event which lasted several days. The recipes for Thuringian bratwurst are strictly guarded and are passed down only from generation to generation."



siehe auch Pressespiegel 2008

Links zum Thema

germamanwingsmag

Karikatur & Cartoon Museum in Basel
Deutsches Hygiene Museum in Dresden
Scherlock Holmes Museum in London
Kindermuseum Junibacken in Stockholm