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"GermanwingsMAG" ist das Bordmagazin der deutschen Fluggesellschaf Germanwings.
Das Germanwingsmag bietet Inflight Entertainment auf hohem Niveau. Es ist
sympathisch, authentisch und exklusiv. An Bord liegen keine weiteren
Zeitschriften oder Tageszeitungen aus. Neben dem hochwertigen Design finden sich
hier interessante Beiträge aus den Bereichen Business-Life, Reise, Stars,
Entertainment & Klatsch sowie Wissenschaft und Technik. Die Ausgabe 21/2008
widmet sich unter Anderem der Thematik : "Außergewöhnliche Museen in Europa".
Original-Text Germanwingsmag:
"Täglich besuchen Tausende von Touristen die
zahlreichen Museen in Europa, um die öffentlich ausgestellten Kunstsammlungen zu
betrachten. Die Bezeichnung „Museum“ hat ihren Ursprung in der griechischen
Mythologie – das Wort „mouseion“ bedeutet übersetzt „Musensitz“ und war ein den
neun Töchtern des griechischen Gottes Zeus geweihter Tempel. Als Schutzgöttinen
der Künste und Wissenschaften wurde jeder von ihnen ein eigener
Zuständigkeitsbereich zugewiesen. So stand zum Beispiel die Göttin Urania (die
Himmlische) für die Astronomie oder Thalia (die Blühende) für die Komödie. Das
erste „mouseion“ im Sinne einer Bildungseinrichtung mit zahlreichen
astronomischen Instrumenten, Statuen und Porträtbüsten entstand in der Antike,
290 vor Christus, in der ägyptischen Stadt Alexandria.
Erst seit der Frührenaissance (1420-1500) wurde der Begriff im heutigen Sinn
verwendet – die damaligen Museen und Kabinette (kleine Räume) waren aber
zunächst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern dienten vorwiegend als
private Ausstellungen zu repräsentativen Zwecken. Im Jahr 1750 öffnete erstmalig
das Pariser Schloss „Palais des Luxembourg“ an zwei Tagen in der Woche seine
Pforten für Künstler und Studenten, und erst im Laufe des 18. Jahrhunderts
wurden Kunstsammlungen immer mehr der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Als Vorreiter und als erstes Kunstmuseum gilt das 1793 eröffnete Louvre-Museum
in Paris, dass durch die Ideologien der französischen Revolution – Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit – inspiriert wurde und Kunst für jeden Bürger
erlebbar machen sollte. Die bis heute gängige Museumsform hat ihren Ursprung
1753 in London. Besucher mussten sich damals im Britischen Museum schriftlich
anmelden, und eine Wartezeit von rund zwei Wochen bis zu einer Besuchserlaubnis
war üblich. Grundsätzlich waren nur kleine Personengruppen erlaubt, die maximale
Verweildauer betrug zwei Stunden.
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche naturgeschichtliche Museen wie
das Natural History
Museum (1881-1885), das heute ein Teil des Britischen Museums ist. Damals wie
heute dienten naturgeschichtliche und technische Museen zur Präsentation und
Dokumentation technischer Errungenschaften oder geschichtlicher Funde. Neben
kulturhistorischen, naturgeschichtlichen, technischen und Völkerkundemuseen
entstanden im Laufe der Zeit unterschiedliche Ausrichtungen und Nischen. Themen
wie Spielzeug, Verkehr, Film und Theater werden in Spezialmuseen aufbereitet und
dargestellt und bieten Einblicke in die jeweilige Entstehungsgeschichte oder den
Fortschritt.
Das Germanwingsmag zeigt nachfolgend Museen mit außergewöhnlichen
Ausstellungsthemen quer durch
Europa."
Neben den Museen:
-
Karikatur &
Cartoon Museum in Basel
-
Deutsches Hygiene
Museum in Dresden
-
Scherlock Holmes
Museum in London
-
Kindermuseum
Junibacken in Stockholm
wird das
Bratwurstmuseum vorgestellt.
Original-Text Germanwingsmag:
"Im thüringischen
Dorf Holzhausen wurde im Jahr 2006 das erste Deutsche Bratwurstmuseum
eröffnet.
Gezeigt wird alles zu Geschichte, Tradition und vor allem zur Herstellung
der Bratwurst. Im Museum
nachgebildet wurde eine mittelalterliche Klosterküche, die Schreibstube
eines Probstes (kirchlicher Vorgesetzter) und die Panorama-Ansicht der
Thüringer Kirmes, einem mehrtägigen Fest mit kirchlichem Hintergrund. Streng
gehütet sind meistens die Rezepte zur Herstellung der Thüringer Bratwurst,
diese werden nur von Generation zu Generation weiter gegeben.
Germany’s first bratwurst museum was opened in 2006 in the Thuringian
village of Holzhausen. Everything about the history, tradition and
especially the making of the bratwurst can be viewed here. The museum
contains a replica of a medieval monastery kitchen, the study of a provost
(senior church official) and a panorama view of a Thuringian parish fair, an
event which lasted several days. The recipes for Thuringian bratwurst are
strictly guarded and are passed down only from generation to generation."

siehe auch
Pressespiegel 2008