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war das dritte Weihnachtstal, aber das erste in Weiß und das erste unter
Mitwirkung der "Freunde der Thüringer Bratwurst". Auf Einladung der
Jugendherberge Froschmühle waren wir mit unserem Stand Teil des
mittelalterlichen Marktreibens. Mit Bratwurstdiplomen und Wurstschnappen sorgten
wir an beiden Tagen für Kurzweil und Unterhaltung.
Die neun Kilometer lange Mühltalstraße zwischen Kursdorf und Weißenborn wurde
zwei Tage lang zur Besuchermeile. Der Ansturm war enorm, über 20.000
Besucher wurden an beiden Tagen gezählt. Hunderte kamen zu Fuß aus der Umgebung,
Tausende reisten aus ganz Mitteldeutschland und aus fast allen Bundesländern an.
Viele in Gruppen, im Vereins- oder großen Familienkreis, denn das Weihnachtstal
hat sich rumgesprochen, und wer einmal da war, kommt meist wieder.
Jede einzelne Mühle war einen Besuch wert und bot Einzigartiges: die
Robertsmühle ihre Miniaturweihnacht, die Amtsschreibersmühle Tier- und die
Walkmühle Holzland-Weihnacht. Kinder und Märchen standen im Mittelpunkt in der
Pfarrmühle. Die Froschmühle lud zu einem mittelalterlichen Markt, die
Naupoldsmühle zur Thüringer und die Meuschkensmühle zur Hexenweihnacht ein.
Täglich um 15 Uhr bewegte sich die
Weihnachtstal-Parade von Mühle zu Mühle. Auf
Pferden und Fahrrädern, in Jeeps und Cabrios, auf Traktor und Rasenmäher, mit
dem Motorrad und mit dem Kinderwagen zogen die Weißbärte durchs Tal, winkten den
Schaulustigen zu und landeten alle auf der großen Wiese zwischen Walkmühle und Amtsschreibersmühle, wo dann noch gemeinsam gesungen wurde.
Besonders schön wurde es im Dunkeln, als die Mühlen im Lichterglanz strahlten
und überall im Tal Fackeln leuchteten. Unser Feuerkorb war dann stets dicht
umlagert. Eine gelungene Veranstaltung, wir freuen uns schon auf die vierte
Auflage.

Vor dem Ansturm ...

Immer beliebt - das Wurstschnappen


Weihnachtstal-Parade

Bratwurstdiplom