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05. Mai 2007
Teilnahme am Festumzug zum Gothardusfest
odehard,
der einstige Abt von Bad Hersfeld und spätere Bischof von Hildesheim,
wurde rund einhundert Jahre nach seinem Tode heilig gesprochen. Bereits
Mitte des 13. Jahrhunderts taucht er auf dem Siegel Gothas auf. Heute
ziert er das Wappen der Stadt. Der Bischof wurde am 5. Mai 1038
beigesetzt. Aus diesem Anlass wird immer am ersten Maiwochenende das
Gothardusfest gefeiert. In diesem Jahr stand es unter dem Motto "Blaues
Blut, Roter Hahn und grüne Gärten". Es erinnerte im Elisabethjahr daran,
dass Spuren ihres Wirkens auch nach Gotha führten, dass vor 600 Jahren
verheerende Brände die Stadt heimsuchten und dass die Stiftung Schloss
Friedenstein sich das Thema "Gartensommer" in diesem Jahr gewählt hat.
Im Festumzug, der den Höhepunkt des fröhlichen Treibens darstellt, wurde
entsprechend dem Festmotto in 50 Bildern die Geschichte der Stadt und
der Region eindrucksvoll lebendig - zum Beispiel der Einbau des
Ekhof-Theaters, die Hochzeit von Louis Spohr oder 100 Jahre
Schwimmverein Gotha. Anschließend gab es wieder das Streitgespräch
zwischen Gothardus und dem Landgrafen Balthasar zur Eröffnung der
historischen Wasserkunst. In diesem Gespräch wurde in aktuellen Bezügen
auf Bundes-, Landes- und Regionalpolitik so mancher Seitenhieb verteilt.
So mutmaßte man u.a. , dass Knut (OB Knut Kreuch) bald auch in Erfurt
für Furore sorgen wird.

Wir nahmen am Umzug auf Einladung unserer Freunde vom Förderverein für Siebleben
teil. Das Motto "Grüne Gärten" legte natürlich einen Bezug zum Braten und zur
Bratwurst nahe. Auch die Herkunft unseres Propst Johann von Siebeleben war ein
Grund für dieses Einladung. Wir bedanken uns recht herzlich und wären im
kommenden Jahr gern wieder dabei. Der nächste gemeinsame Termin wird das
Sommerfest des Fördervereines am 30.06.2007 sein, in dessen Rahmen wir erstmalig
die Figur des Propstes der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Bilder
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