![]() |
|
|
|
11.08.2007
"Das verbindende Element" Geschätzt wird die Thüringer Bratwurst auf der ganzen Welt. Vor sechs Jahren hinterließ ihr Geschmack bei einer Gruppe Wohnmobilfahrer so viel Eindruck, dass sie seitdem jedes Jahr im Thüringen weilen. Seit fünf Jahren zieht der Wolfgang mit einer Karawane von Österreichern, Ungarn, Hessen, Bayern und Westfalen durch Thüringen. Und bisher wurde sie jedes Jahr ein bisschen länger. Angefangen hat alles 2001 etwa 1500 Kilometer entfernt im Sommerurlaub in Tunesien. Auf die geliebte Bratwurst mochte Wolfgang Heintz selbst im Urlaub und trotz Hammel am Spieß und Couscous nicht verzichten. Vakuumverpackt trotzte das Thüringer Original der Wärme. Davon überzeugten sich zum Grillabend sofort alle Mitreisenden, erinnert sich der Pößnecker. Die Fleischreserve der Familie war verbraucht. Aber das Interesse an Thüringen plötzlich riesig. Rita und Wolfgang Heintz versprachen, im nächsten Jahr selbst eine Rundreise zu organisieren - nicht etwa am Mittelmeer, sondern entlang der schönen Saale. Eine Woche Tour bedeutet für Wolfgang und Rita ein ganzes Jahr Vorbereitung. Eine neue Reiseroute wird entworfen. Die Strecke abgefahren, Stellplätze mit Stromanschluss und Toilettenentsorgung gesucht, Ausflüge gebucht und Einladungen verschickt. Am Ende stellen sie für alle Teilnehmer eine Reisemappe zusammen. Trotz aller Akribie, gefeit vor Zwischenfälle ist der Reiseplan des 60-Jährigen nicht. "Schief läuft trotzdem viel", erzählt der Rentner. Schon manchmal habe er am Straßenrand gewartet und sich gewundert, wo der Tross geblieben ist. "Schuldbewusst erklären sie mir dann später, der Bratwurstduft habe sie gelockt. Sie konnten einfach nicht vorbeifahren, ohne eine zu verspeisen." Mit vielen Geschichten rund um Wolfgangs Bratwursttouren und einem Geschenkkarton vom Sponsor Rosen-Bräu traten wir zu später Stunde die Heimreise an. Im kommenden Jahr wird die Tour am Bratwurstmuseum enden. Wir danken Rita und Wolfgang für die Gastfreundschaft und versprechen ebenso gute Gastgeber zu sein.
Dank an Rita und Wolfgang Heintz
|
||